Thomas Eickholt | Beratung Coaching Sminare

Der Mensch
mit
all seiner
Individualität
steht im 
Mittelpunkt 
unserer 
Kooperation

Ich begleite Sie auf Augenhöhe

 

und biete Ihnen individuell konzipierte Beratungskonzepte, hypnosystemisches Coaching, sowie Seminare zu unterschiedlichen Themen an. Dabei arbeite ich hauptsächlich auf der Grundlage des systemischen und hypnosystemischen Ansatzes nach Dr. med. Gunther Schmidt und der über 15 jährigen Erfahrung in der Beratung von Einzelpersonen, Familien und Teams. Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, Ihre eigenen Ressourcen zu aktivieren, neue Perspektiven zu entwickeln und kohärente Lösungen für Ihr Anliegen zu finden. 

Psychologische Beratung

In der psychologischen Beratung erhalten Sie professionelle Unterstützung bei persönlichen Belastungen des Alltags. 

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Hypnosystemisches Coaching

Im Coaching begleiten ich Sie bei der klaren Definition und Umsetzung persönlicher oder beruflicher Ziele. 

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Seminare und Workshops

Meine Seminare und Workshops bieten Ihnen die Möglichkeit, sich praxisnah mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen.

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Gesprächsgruppen

In einem geschützten Rahmen erhalten Sie die Möglichkeit, sich in kleine Gesprächsgruppen per moderierter Videokonferenz auszutauschen. 

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Was ist Hypnosystemik

 

Die Hypnosystemik stellt ein integratives therapeutisches Konzept dar, das in den frühen 1980er-Jahren von Dr. med. Gunther Schmidt entwickelt wurde und sich ebenfalls für beraterische Kontexte nutzen lässt. Sie vereint zwei ursprünglich voneinander unabhängige Ansätze: die Hypnotherapie nach Milton H. Erickson sowie die systemische Therapie, deren Wurzeln in Deutschland bei der Heidelberger Schule um Helm Stierlin liegen. Während die Erickson’sche Hypnotherapie primär intrapersonelle (innerhalb einer Person liegende) Prozesse, natürliche Trancezustände und die Fokussierung von Aufmerksamkeit in den Mittelpunkt rückt, betont die systemische Therapie die Bedeutung interpersoneller (zwischenmenschlicher) Dynamiken und soziale Kontexte. Der hypnosystemische Ansatz integriert beide Perspektiven, um psychisches Erleben als Zusammenspiel innerer und äußerer Einflussfaktoren zu begreifen und daraus wirksame Interventionen abzuleiten.

Zentraler Bestandteil der Hypnosystemik ist die Erweiterung der individuellen Wahl- und Einflussmöglichkeiten im Umgang mit unwillkürlichen Prozessen. Diese umfassen psychische und physiologische Vorgänge, die automatisch ablaufen und sich dem bewussten Willen entziehen, wie beispielsweise Angstreaktionen, vegetative Symptome oder habitualisierte Verhaltensmuster. Solche Prozesse erfüllen häufig adaptive Funktionen, können jedoch als problematisch erlebt werden, wenn sie unangemessen, belastend oder schwer kontrollierbar erscheinen. Ziel hypnosystemischer Interventionen ist es daher, diese automatisierten Reaktionen als sinnvolle, jedoch möglicherweise kontextinadäquate Lösungsversuche zu verstehen und den Klientinnen und Klienten neue Handlungsoptionen zu eröffnen.

Ein weiteres wichtiges Theoriekonzept bildet hierbei die Annahme einer Vielzahl innerer Anteile innerhalb der Psyche. Diese Anteile entstehen im Laufe des Lebens als Reaktionsmuster auf unterschiedliche Erfahrungen und dienen der situativen Anpassung. In bestimmten Kontexten können sie jedoch dysfunktional wirken, wenn sie auf aktuelle Herausforderungen in einer nicht mehr passenden Weise reagieren. Der hypnosystemische Ansatz zielt nicht auf deren Unterdrückung oder Eliminierung ab, sondern auf ein verstehendes und wertschätzendes Integrieren dieser Anteile. Durch die Übersetzung ihres Ausdrucks in zugrunde liegende Bedürfnisse wird die Entwicklung alternativer, angemessenerer Bewältigungsstrategien ermöglicht.

Das Erleben eines Menschen ist aus dieser Sicht kein statischer, sondern ein fortlaufend konstruierter Prozess, der durch Aufmerksamkeitsfokussierung und das Zusammenspiel bewusster sowie unbewusster Mechanismen gestaltet wird. Auch wenn äußere Lebensumstände häufig nicht unmittelbar veränderbar sind, besteht stets die Möglichkeit, die innere Beziehung zu diesen Gegebenheiten aktiv zu modifizieren und somit das subjektive Erleben in hilfreicher Weise zu beeinflussen.

Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen des Klienten zu reaktivieren, um seine Selbstwirksamkeit und Gestaltungsfähigkeit im Umgang mit unwillkürlichen Prozessen zu fördern. Leidvolles Erleben wird dabei zunächst als Ausdruck eines sinnvollen inneren Mechanismus anerkannt, bevor im beraterischen Prozess die dahinterliegenden Bedürfnisse exploriert und neue Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

 

 

 

 

 

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