"Der menschliche Geist ist nicht für Zwänge oder Unterwerfungen geschaffen. Er strebt nach einem selbstbestimmten Dasein im Hier und Jetzt!" T. Eickholt

Über mich...
Den Ausgangspunkt für meine heutige Arbeit bildete ein frühes Interesse an psychologischen und psychiatrischen Vorgängen, angestoßen durch eine schwere Erkrankung innerhalb meiner Familie. Auf der Suche nach Antworten stieß ich 1996 – neben den klassischen, krankheitsorientierten Erklärungsmodellen zur paranoiden Schizophrenie – eher durch Zufall auf die Arbeiten von Richard Bandler und John Grinder, den Begründern des Neurolinguistischen Programmierens (NLP).
Über diesen Zugang entdeckte ich die Hypnotherapie nach Milton H. Erickson, die mich fortan fesselte. Wenig später stieß ich zudem auf den Ansatz von Dr. med. Gunther Schmidt. Seine wegweisende Verbindung der Erickson’schen Hypnotherapie mit dem systemischen Ansatz faszinierte mich sofort. Die lösungsorientierten und ressourcenaktivierenden Grundannahmen bilden bis heute das feste Fundament meiner beraterischen Tätigkeit, deren Ausrichtung auf der Auseinandersetzung mit unbewussten Kompetenzen, der Aufmerksamkeitsfokussierung und der Kraft innerer Bilder ruht. Die Kreativität, die mich schon bei früheren Stationen in der Pressefotografie und in Filmprojekten angetrieben hat, prägt auch heute meine Arbeit – denn gerade hypnosystemische Prozesse leben von genau diesen introspektiven, visualisierenden und unkonventionellen Ansätzen.
In den Jahren 2006 bis 2009 bildete ich mich über das Fernstudium „Angewandte Psychologie und Beratung“ am IAPP Düsseldorf weiter. Ergänzend hierzu erhielt ich die Möglichkeit, in einer psychotherapeutischen Praxis in Bottrop zu hospitieren, und sammelte so von April 2007 bis März 2008 wertvolle praktische Erfahrungen. Die dort vorherrschenden therapeutischen Verfahren – wie etwa die kognitive Verhaltenstherapie und die Gesprächspsychotherapie – erweiterten mein thematisches Spektrum und ermöglichten mir ein vertieftes Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Kognition, Emotion und Verhalten. Im Laufe der folgenden Jahre ergänzte ich diese Grundlagen kontinuierlich durch Weiterbildungen in systemischen, hypnosystemischen und hypnotherapeutischen Methoden, um meine beraterische Qualität stetig auszubauen.
Von 2010 bis 2024 war ich zunächst in projektbezogenen Tätigkeiten und anschließend im sozialpädagogischen Bereich an einer Brennpunktschule in Bottrop tätig. In diesem Umfeld entwickelte und implementierte ich angepasste Beratungskonzepte, die präzise auf die besonderen Bedürfnisse der Schülerschaft sowie ihrer Familien abgestimmt waren. Die Arbeit zielte darauf ab, die Entwicklungsprozesse der Schülerinnen und Schüler zu stärken, Konfliktsituationen konstruktiv zu begleiten und belastende Kontextfaktoren für alle Beteiligten systemisch verstehbar zu machen. Die positive Resonanz innerhalb der Schulgemeinschaft und Elternschaft verdeutlichte die Wirksamkeit dieses Vorgehens. Als die damalige Sozialpädagogin an die Dependance der Schule wechselte, wurde mir für mehrere Jahre die Verantwortung für den sozialpädagogischen Bereich am Hauptstandort übertragen.
Parallel hierzu war ich von 2010 bis 2020 für den Justizvollzug tätig. Dort übernahm ich in einer Jugendarrestanstalt sowohl projektorientierte als auch beratende Aufgaben. Ich arbeitete mit jungen Menschen, die sich in herausfordernden Lebenslagen befanden und delinquent geworden waren. Die dort erzielten Fortschritte, die konstruktive Zusammenarbeit mit der Institution und die positiven Rückmeldungen der Arrestanten bestätigten ebenfalls die Tragfähigkeit des ressourcenorientierten Ansatzes und des respektvollen Umgangs auf Augenhöhe.
In meiner heutigen Arbeit bündle ich diese langjährige praktische Erfahrung mit fundiertem psychologischem Wissen und einem tiefen Verständnis für hypnosystemische Veränderungsprozesse. Meine beratende Vorgehensweise ist darauf ausgerichtet, Menschen respektvoll dabei zu unterstützen, ihre vorhandenen Fähigkeiten neu zu erschließen, innerpsychische Dynamiken begreifbar zu machen und auch in komplexen Lebenssituationen eigenständige sowie nachhaltige Lösungswege zu entwickeln.
Gegen Jahresende 2024 zog ich mich aus der Tätigkeit in öffentlichen Einrichtungen zurück und gründete Mitte 2025 mein Unternehmen „Thomas Eickholt – Beratung · Coaching · Seminare“. Die Ausrichtung auf den privaten Kundenbereich sowie die Nutzung digitaler Kommunikationskanäle ermöglichen es mir, mein Beratungsangebot nun ortsunabhängig zu realisieren und für Ratsuchende flexibel zugänglich zu machen.
